Wärmedämmung

Im Zeitalter der steigenden Heizkosten wird das Thema Wärmedämmung immer größere Bedeutung zu. Nachträgliche Wärmedämmungen als zweite Außenhaut sind eine Lösung, die Sie dem Ziel näher führt. Zusätzlich gibt es vielfach öffentliche Fördermittel für nachträgliche energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen.
Wir empfehlen natürliche Dämmstoffe zur Wärmeisolierung. Diese sind atmungsaktiv und das Mauerwerk kann weiterhin natürlich seine Feuchtigkeit abgeben.

Hanf ist ein natürlicher Werkstoff, der zu den nachwachsenden Rohstoffen gehört. Seit Jahrhunderten dient der einjährige Hanf dem Menschen bereits als Baustoff. Hanf wächst innerhalb von 120 Tagen auf eine Höhe von gut vier Metern heran – und kann somit zwei Mal im Jahr geerntet werden. Er lässt sich problemlos züchten und ist eine der Pflanzen, die nahezu komplett nutzbar sind.

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Hanfdämmung werden U-Werte um die 0,040 bis 0,045 Watt pro Meter und Kelvin zugeschrieben. Um die von der aktuell geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschriebenen Dämmwerte von 0,24 Watt pro Meter und Kelvin an der Fassade eines Gebäudes zu erreichen, müsste eine Dämmungssschicht aus Hanf demnach lediglich um die 16 Zentimeter dick sein. Sie kann demzufolge gut mit dem klassischen und bislang in Deutschland meist verwendeten Dämmstoff Styropor (Polystyrol) mithalten, den sie ökologisch bewertet sogar übertrumpft.